Das Kinderheim

Bweya ist ein kleiner Ort in der Nähe der ugandischen Hauptstadt Kampala. Das Bweya Children’s Home wurde 1968 durch Christopher und Irene Mukasa mit Hilfe deutscher Unterstützung gegründet. Seit Mitte der 1980er Jahre musste das Kinderheim allerdings ohne regelmäßige Hilfe aus dem Ausland überleben. Diese Periode war von wachsenden Versorgungsengpässen geprägt. Das Bweya Children’s Home ist heute Bestandteil der Nicht-Regierungs-Organisation (NRO bzw. NGO) Children Safe Uganda (CSU), die seit 2009 von Moses Ssebaggala geleitet wird.

Das Bweya Children’s Home möchte Kindern, die verwaist sind oder aus unzumutbaren Familienhintergründen stammen, einen vorübergehenden Rehabilitationsaufenthalt von 1 bis 3 Jahren bieten, der durch eine kontrollierte Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder durch die Aufnahme oder Adoption in einer Pflegefamilie beendet wird. Deshalb ist die Suche nach den Herkunftsfamilien, sowie die Nacharbeit mittels Besuche bei den Ehemaligen in ihrer neuen Umgebung ein weiterer umfangreicher Arbeitsbereich.

Insgesamt werden über 100 Kinder in diesem Programm gefördert, nur ein Teil davon lebt im Kinderheim.